Am 9. Februar 1945 erlebte Weimar den schwersten Luftangriff des Zweiten Weltkriegs auf die Stadt. Ziel des Angriffs war vor allem die Rüstungsindustrie, doch die Bomben trafen auch die Innenstadt und hinterließen dort schwere Zerstörungen. Unter den zahlreichen Todesopfern waren Weimarer Bürgerinnen, Zwangsarbeiterinnen sowie Häftlinge des Konzentrationslagers Buchenwald.
Der geführte Stadtspaziergang „Bomben, Zerstörung, Tod: Folgen der NS-Herrschaft in der Weimarer Innenstadt“ mit Axel Stefek begab sich auf die Spuren dieses Tages und machte die Folgen von Krieg und nationalsozialistischer Herrschaft im Weimarer Stadtraum sichtbar.